“Dieser Weg wird kein leichter sein!” Was Xavier Naidoo den Fußballern 2006 vor Augen hielt mit seinem Hit, hatte auch für die Handballer Bestand. Um den WM-Titel zu gewinnen, mussten die Spieler von Bundestrainer Heiner Brand an die Schmerzgrenzen gehen. Die Belastungen in diesen 17 Tagen – enrom.

24 Teams haben um den Titel gekämpft und mit dem 92. Spiel war der neue Weltmeister gefunden. Für Deutschland und Polen war das Finale das 10. Spiel in diesem Turnier.

Dabei hatte Gastgeber Deutschland durchaus mit Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen. Aber mit jedem Spiel wuchs das Selbstvertrauen und auch der Respekt der Gegner.

Im Viertelfinale enttrohnte die Nationalmannschaft den Titelverteidiger Spanien und war danach, auch mit der großen Euphorie im Rücken nicht mehr aufzuhalten.

Sportart: 

Handball

Anlass: 

XX. Weltmeisterschaft 

Datum: 

19. Januar – 04. Februar 2007 

Motto: 

Celebrate The Game 

Gastgeber: 

Deutschland 

Titelverteidiger:

Spanien

Spielorte: 

Köln, Hamburg, Mannheim, Dortmund, Lemgo, Wetzlar, Stuttgart, Halle/Westfalen, Magdeburg, Bremen, Kiel, Berlin

Finale: 

Deutschland – Polen

Ergebnis: 

29:24 (17:13)

Zuschauer: 

19.000 in der Kölnarena

Hier ist der Überblick über die Auftritte der DHB-Auswahl bei der Handball-Weltmeisterschaft 2007 in Deutschland:

Spiel 1 (Vorrunde) am 19.01.2007, Berlin: Deutschland – Brasilien 27:22 (12:10)
Deutschland: Fritz, Bitter; Hens (6), Roggisch (1), Klein (3), Preiß (1), Glandorf, Baur (6/2), Zeitz (1), Jansen (1), Klimovets, Kraus (2), Kehrmann (6), Kaufmann
Brasilien: Santos, Vasconcelos; Folhas, Pacheco (2), Costa, Rui (1), Vanini, Bortolini (1), Justino (2), Silva (1), Ribeiro (7/5), Santana (2), Oliveira (5), Cardoso (1)

Schiedsrichter: Chernega/Poladenko (Russland)
Zuschauer: 10000 (ausverkauft)
Siebenmeter: 3/2:6/5 (Baur an den Pfosten – Bortolini übers Tor)
Zeitstrafen: 8:8 Minuten (Glandorf, Zeitz, Klimovets, Kraus – Pacheco, Justino, Ribeiro, Oliveira)
Spielfilm: 0:1 (2.), 1:3 (5.), 3:5 (10.), 7:5 (17.), 9:6 (21.), 12:8 (27.), 12:10 – 14:10 (32.), 16:11 (35.), 19:16 (44.), 22:17 (49.), 26:20 (58.), 27:22

Stimmen der Trainer:
Heiner Brand (GER): Die Mannschaft war unsicher, spielte zu viele Risikopässe anstatt über Stationen zu spielen und mehr Geduld zu haben. Wir haben gewonnen, das ist positiv. Aber wir müssen uns noch in sehr vielen Bereichen steigern! Die Stimmung war schon toll.

Jordi Ribeira (BRA): Wir haben über 60 Minuten eine sehr gute Leistung gezeigt, ich war vor allem überrascht, dass meine Spieler physisch mit den Deutschen mithalten konnten. Meine Mannschaft kam sehr gut mit der Stimmung in der Halle klar, besser sogar als ich erwartet hatte.

Spiel 2 (Vorrunde) am 21.01.2007, Halle/Westfalen: Deutschland – Argentinien 32:20 (17:11)
Deutschland: Fritz, Bitter; Hens (2), Roggisch, Klein (3), Haaß (1), Preiß (5), Glandorf (1), Baur (5/5), Zeitz (5), Jansen (3/1), Klimovets, Kehrmann (4), Kaufmann (3)
Argentinien: Garcia, Pardales; Crevatin, Ojea (2/2), Arias, Carrara (2), Querin (3), Civelli (2), Torres (3), Besasso, Carou, Migueles (2), Pizarro (2), Castro (4)

Schiedsrichter: Chernega/Poladenko (Russland)
Zuschauer: 11000 (ausverkauft)
Siebenmeter: 7/6:3/2 (Baur scheitert an Pardales – Bitter hält gegen Ojea)
Zeitstrafen: 6:10 Minuten (Roggisch, Preiß, Kaufmann – Carrara, Carou/je zwei, Querin)
Spielfilm: 1:0 (3.), 3:1 (7.), 4:4 (10.), 9:6 (17.), 15:11 (27.), 17:11 – 20:11 (37.), 23:12 (41.), 26:15 (52.), 29:16 (55.), 31:18(58.), 32:20

Stimmen der Trainer:
Heiner Brand (GER): Wir haben unser Minimalziel, die Hauptrunde, erreicht. Die Abwehr ist gut eingestellt, aber grundsätzlich haben wir in allen Bereichen noch Steigerungsbedarf. Im Angriff brauchen wir mehr Geduld.

Mauricio Tores (ARG): Wir waren von Anfang an den Deutschen unterlegen. Gerade im körperlichen Bereich haben wir erhebliche Defizite. So kamen wir immer wieder in Schwierigkeiten.

Spiel 3 (Vorrunde) am 22.01.2007, Halle/Westfalen: Deutschland – Polen 25:27 (12:14)
Deutschland: Fritz, Bitter; Hens (2), Roggisch, Klein, Preiß, Glandorf (3), Baur (6/6), Zeitz (4), Jansen (2), Kraus, Kehrmann (7), Kaufmann (1), Schwarzer
Polen: Szmal, Weiner; K. Lijewski, Kuchczynski, Jachlewski (3/3), Tkaczyk (5), Bielecki (7), Siodmiak, Wleklak, B. Jurecki (2), Jurasik (6), M. Jurecki (1), Tluczynski (1/1), M. Lijewski (2)

Schiedsrichter: Hakansson/Nilsson (Schweden)
Zuschauer: 11000 (ausverkauft)
Siebenmeter: 7/6:2/1 (Jansen scheitert an Szmal – Bitter hält gegen Tluczynski)
Zeitstrafen: 10:18 Minuten (Roggisch/drei, Jansen, Kehrmann – Tkaczyk, Bielecki, Siodmiak/je zwei, Szmal, Jachlewski, Wenta)
Rote Karten: Roggisch (51./dritte Zeitstrafe), Baur (56./grobes Foulspiel)
Spielfilm: 0:1 (2.), 1:3 (5.), 5:4 (10.), 7:6 (14.), 8:9 (18.), 10:9 (21.), 10:11, 11:11 (25.), 11:14 (30.), 12:14 – 12:15 (31.), 15:18 (40.), 17:20 (43.), 22:20 (49.), 23:21 (50.), 23:26, 25:27

Stimmen der Trainer:
Heiner Brand (GER): Glückwunsch an Polen! Die ersten 30 bis 35 Minuten waren wir in der Abwehr in den Zweikämpfen nicht gleichwertig, obwohl wir uns gut bewegt haben. Im Angriff haben wir zu früh abgeschlossen. Spielentscheidend war für mich das Rot gegen Roggisch. Die Mannschaft ist trotzdem auf dem Weg nach oben.

Bogdan Wenta (POL): Ich bin mehr als zufrieden und glücklich über den Sieg. Vor allem, weil wir ihn in Deutschland errungen haben. Das Spiel war insgesamt sehr von Emotionen geprägt.

Spiel 4 (Hauptrunde) am 24.01.2007, Halle/Westfalen: Deutschland – Slowenien 35:29 (17:14)
Deutschland: Fritz, Bitter; Hens (9), Roggisch, Klein, Preiß (2), Glandorf (4), Baur (2), Zeitz (1), Jansen (5/3), Kraus, Kehrmann (8), Kaufmann, Schwarzer (4)
Slowenien: Skof, Lapajne; Kozlina (4), Backovic, Ivancic (2), Gajic (1), Mlakar, Natek, Kavas (2), Spiler (1), Brumen (2), Rutenka (12/5), Lubej (4), Zvizej (1)

Schiedsrichter: Olesen/Pedersen (Dänemark)
Zuschauer: 11000 (ausverkauft)
Siebenmeter: 4/3:10/5 (Baur scheitert an Skof – Fritz hält gegen Brumen, Bitter gegen Kozlina und Lubej, Rutenka übers Tor und an den Pfosten)
Zeitstrafen: 14:6 Minuten (Roggisch/zwei, Fritz, Preiß, Zeitz, Jansen, Kehrmann – Kozlina, Backovic, Lubej)
Spielfilm: 0:1 (1.), 3:2 (3.), 6:3 (12.), 8:4 (16.), 12:6 (21.), 16:12 (29.), 17:14 – 17:15 (31.) 20:16 (35.), 26:20 (41.), 32:26 (56.), 33:29 (58.), 35:29

Stimmen der Trainer:
Kasim Kamenica (SLO): Ich habe lange überlegt, was ich nach diesem Spiel sagen soll. Ich muss mich zurückhalten. Wenn Schiedsrichter so pfeifen, ist das nicht fair gegenüber Spielern und Zuschauern. Mehr möchte ich dazu nicht sagen.

Heiner Brand (GER): Ich habe etwas erstaunt die Meinung meines Kollegen zur Kenntnis genommen. Ich bin natürlich sehr zufrieden. Meine Spieler haben großes Engagement gezeigt. Sie haben von der ersten bis zur letzten Minute gekämpft. Natürlich war der Druck sehr hoch, aber wir konnten ihm standhalten.

Spiel 5 (Hauptrunde) am 25.01.2007, Dortmund: Deutschland – Tunesien 35:28 (19:11)
Deutschland: Fritz, Bitter; Hens (5), Roggisch, Klein (3), Preiß (4), Glandorf (1), Baur (2/2), Zeitz (7), Jansen (4), Kraus (3), Kehrmann (3), Kaufmann (1), Schwarzer (2)
Tunesien: Magaiez, Hlel; Horri (2), Hedoui, Gahrbi (3), Tej (1), Touati (3), Hmam (5/1), Hammed (9), Hadj, Bousnina, Ben Aziza (1), Mgannem (2), Ayed (2)

Schiedsrichter: Hakansson/Nilsson (Schweden)
Zuschauer: 12000
Siebenmeter: 4/3:4/1 (Baur scheitert an Magaiez – Fritz hält gegen Ayed und Hmam)
Zeitstrafen: 6:12 Minuten (Zeitz/zwei, Roggisch – Hammed/zwei, Touati, Hmam, Magiez, Mgannem)
Spielfilm: 0:1 (3.), 1:3 (5.), 7:3 (13.), 10:5 (19.), 11:8 (22.), 14:8 (26.), 19:10 (30.), 19:11 – 19:12, 24:14 (14.), 29:19 (51.), 33:27 (59.), 35:28

Stimmen der Trainer:
Sead Hasanefendic (TUN): In der Anfangsphase haben wir auch gezeigt, dass wir mithalten können. Dann haben wir aber zu viele leichte Fehler produziert, waren hektisch im Abschluss und haben Deutschland dadurch ins Spiel gebracht.

Heiner Brand (GER): Ich war mit der Leistung in den ersten 40 Minuten sehr zufrieden. Nach einer schwachen Anfangsphase, in der wir zu statisch spielten, kamen wir richtig ins Rollen. Wir haben die Grundlage zum Sieg in der Abwehr gelegt.

Spiel 6 (Hauptrunde) am 27.01.2007, Dortmund: Deutschland – Frankreich 29:26 (14:9)
Deutschland: Fritz, Bitter; Hens (4), Roggisch, Klein (1), Preiß, Glandorf (5), Baur (1/1), Zeitz (4), Jansen (3), Kraus (7), Kehrmann (2), Kaufmann (1), Schwarzer (1)
Frankreich: Omeyer, Karaboue; Fernandez (1), Dinart, Burdet, G. Gille, B. Gille (3), Narcisse (6), Girault (1), Karabatic (7), Kempe, Abati (4), Abalo (2), Guigou (2)

Schiedsrichter: Breto/Huelin (Spanien)
Zuschauer: 12000 (ausverkauft)
Siebenmeter: 1/1:3/0 (Fritz hält gegen Abati, Karabatic und Guigou)
Zeitstrafen: 18:10 Minuten (Roggisch, Preiß, Zeitz/je zwei, Jansen, Kraus, Kehrmann – Dinart/zwei, B. Gille, Karabatic, Guigou)
Spielfilm: 0:1 (1.), 3:2 (5.), 4:4 (10.), 7:4 (14.), 10:5 (22.), 13:7 (28.), 14:9 – 15:9 (31.), 20:13 (39.), 22:18 (47.), 25:19 (50.), 25:22 (52.), 28:24 (56.), 28:26 (58.), 29:26

Stimmen der Trainer:
Claude Onesta (FRA): Die Schiedsrichter hatten mit dem Druck der 12.000 Zuschauer im Rücken einen schweren Job zu erfüllen. Sie waren aber nicht schuld an unserer Niederlage. Deutschland hat sehr stark gespielt.

Heiner Brand (GER): Ich bin sehr zufrieden mit unserer Leistung, speziell in der Defensive. Henning Fritz war überragend. Aber auch Michael Kraus hat Akzente gesetzt. Großes Kompliment aber an die gesamte Mannschaft. Wie sie sich im Verlaufe des Turniers entwickelt hat, ist erstaunlich.

Spiel 7 (Hauptrunde) am 28.01.2007, Dortmund: Deutschland – Island 33:28 (17:11)
Deutschland: Fritz, Bitter; Hens (6), Roggisch, Klein (5/1), Preiß (1), Glandorf (4), Zeitz (2), Jansen (2), Klimovets, Kraus (5), Kehrmann (1), Kaufmann (4), Schwarzer (3)
Island: B. Gudmundsson, H.Gudmundsson; Svavarsson, Geirsson (3), S. Sigurdsson, Hallgrimsson, Atalason, Michaelsson (10), G. V. Sigurdsson (7), Gudjonsson, Stefansson (3), Petterson (3), Jakobsson, Gunnarsson (2)

Schiedsrichter: Chernega/Poladenko (Russland)
Zuschauer: 12000 (ausverkauft)
Siebenmeter: 1/1:1/0 (Geirsson über das Tor)
Zeitstrafen: 4:12 Minuten (Roggisch, Jansen – Hallgrimsson/drei, Svavarsson, S. Sigurdsson, Michaelsson)
Rote Karte: Hallgrimsson (36./dritte Zeitstrafe)
Spielfilm: 0:1 (1.), 3:1 (6.), 4:4 (10.), 9:4 (15.), 15:7 (26.), 16:10 (28.), 17:11 – 17:12 (32.), 20:15 (35.), 28:20 (49.), 31:22 (52.), 31:26 (56.), 33:28

Stimmen der Trainer:
Heiner Brand (GER): Man hat dem Team angemerkt, dass es anstrengende neun Tage hinter sich hat. In der ersten Halbzeit konnten wir uns relativ klar absetzen und in der zweiten Hälfte den Vorsprung über weite Strecken halten, obwohl unsere Leistung schwankend war.

Alfred Gislason (ISL): Gratulation zu einem hoch verdienten Sieg. Wir liefen im gesamten Spiel einem ziemlich großen Rückstand hinterher. Erst am Ende haben wir das Ergebnis besser gestalten können. Trotzdem bin ich zufrieden mit dem Spiel meiner Mannschaft.

Spiel 8 (Viertelfinale) am 30.01.2007, Köln: Deutschland – Spanien 27:25 (15:12)
Deutschland: Fritz, Bitter; Hens (3), Roggisch, Klein, Haaß, Preiß (2), Glandorf (5), Zeitz (3), Jansen (6/4), Kraus (2), Kehrmann (4), Kaufmann, Schwarzer (2)
Spanien: Hombrados, Baruffet; A. Entrerrios (3), Urios (8), R. Entrerrios (3), Garrabaya, Belaustegui (1), Lozano, R. Garcia (2), Perez, Davis, Romero (7/4), Vaquero, Tomas (1)

Schiedsrichter: Abrahamsen/Kristiansen (Norwegen)
Zuschauer: 19000 (ausverkauft)
Siebenmeter: 6/4:6/4 (Kehrmann neben das Tor, Jansen scheitert an Hombrados Romero an die Latte, Tomas über das Tor)
Zeitstrafen: 8:8 Minuten (Roggisch, Preiß, Glandorf, Schwarzer Belaustegui, Perez, Davis, Romero)
Spielfilm: 2:0 (2.), 3:1 (4.), 3:3 (9.), 6:3 (12.), 10:7 (20.), 13:9 (24.), 13:11 (28.), 14:12 (29.), 15:12 –16:12 (32.), 19:16 (38.), 21:20 (47.), 23:23 (51.), 25:23 (54.), 26:25 (60.), 27:25

Stimmen der Trainer:
Juan Carlos Pastor (ESP): Wir sind schwer ins Spiel gekommen, und ab der 51. Minute war es dann ein komisches Spiel. Henning Fritz war heute wieder exzellent. Deutschland hat mit diesem besonderen Publikum die Möglichkeit, Weltmeister zu werden.
Heiner Brand (GER): Diese unglaubliche Unterstützung lässt die Müdigkeit vergessen. Wir spielen am Limit. Ohne die Zuschauer hätte es bestimmt schon den einen oder anderen Einbruch gegeben. Es war ein verdienter Sieg, ich bin glücklich.

Glücksmoment: Kapitän Markus Baur mit der WM-Trophäe

Handball-WM 2007: Krönung eines unglaublichen Teams
Das “Projekt Gold” der Handballer. 2007 – der WM-Titel im eigenen Land. Zum Artikel

Spiel 9 (Halbfinale) am 01.02.2007, Köln: Deutschland – Frankreich 32:31 n.2V. (27:27, 21:21, 11:12)
Deutschland: Fritz, Bitter; Hens (4), Roggisch, Klein (3), Glandorf (5), Baur (5/4), Zeitz (3), Jansen (3), Klimovets, Kraus (2), Kehrmann (4), Kaufmann (1), Schwarzer (2)
Frankreich: Ploquin, Omeyer; Fernandez, Dinart, Burdet, G. Gille, B. Gille (4), Narcisse (8), Girault, Karabatic (6), Kempe, Abati (7/2), Abalo (3), Guigou (3)

Schiedsrichter: Hakansson/Nilsson (Schweden)
Zuschauer: 19000 (ausverkauft)
Siebenmeter: 4/4:2/2
Zeitstrafen: 12:10 Minuten (Hens, Roggisch, Glandorf, Zeitz, Klimovets, Kraus – B. Gille/zwei, Fernandez, Karabatic, Abalo)

Spielfilm: 0:1 (2.), 3:1 (8.), 5:3 (12.), 5:6 (18.), 9:9 (26.), 10:12 (30.), 11:12 – 12:12 (32.), 14:14 (39.), 15:17 (47.), 18:17 (52.), 20:19 (55.), 20:21 (60.), 21:21 – 21:22, 22:22, 22:23, 23:23, 23:24, 24:24, 24:25 (65.) – 25:25, 25:26, 26:26, 26:27, 27:27 (70.), 28:27, 28:28, 28:29, 29:29 (75.) – 30:29, 30:30, 31:30, 31:30, 31:31, 32:31 (80.)

Stimmen der Trainer:
Heiner Brand (GER): Erwartet jetzt keine Analyse von mir, ich bin selbst noch ganz verwirrt. Das Spiel war vom Kampf geprägt, beide Abwehrreihen dominierten. Wir haben den Gegner spielen lassen und darauf reagiert. Unser Abwehrblock hat sehr gut gestanden. Ich habe sehr intensiv gespürt, dass die Zuschauer auf unserer Seite waren. Ich konnte zum Teil die Spieler auf dem Feld gar nicht mehr ansprechen und brauchte eine Kette.

Claude Onesta (FRA) verweigerte die Pressekonferenz

Spiel 10 (Finale) am 04.02.2007, Köln: Deutschland – Polen 29:24 (17:13)
Deutschland: Fritz, Bitter; Hens (6), Roggisch, Klein, Glandorf (2), Baur, Zeitz (3), Jansen (8/1), Klimovets (1), Kraus (4), Kehrmann (4), Kaufmann, Schwarzer (1)
Polen: Szmal, Weiner; K. Lijewski (1), Jachlewski (1), Tkaczyk (5), Bielecki (3), Siodmiak (1), Wledlak (1), B. Jurecki (2), Jurasik (5), M. Jurecki (1), Kuptel (1), Tluczynski (2/2), M. Lijewski (1)

Schiedsrichter: Bord/Buy (Frankreich)
Zuschauer: 19000 (ausverkauft)
Siebenmeter: 2/1:2/2 (Baur verwirft)
Zeitstrafen: 2:6 Minuten (Kaufmann – K. Lijewski, Wleklak, Kuptel)
Spielfilm: 1:0 (2.), 2:3 (6.), 8:3 (11.), 9:6 (14.), 13:11 (26.), 16:12 (29.), 17:13 – 18:13, 21:14 (37.), 21:18 (42.), 22:21 (45.), 24:21 (49.), 26:22 (54.), 28:23 (56.), 29:24

Stimmen der Trainer:
Heiner Brand (GER): Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Noch vor drei Wochen hatte ich das für unmöglich gehalten. Wir hatten diesmal das Quäntchen Glück mehr. Wir haben den Grundstock in der Abwehr gelegt, dann kam ein Bruch. Wir haben uns da aber wieder herausgekämpft.

Bogdan Wenta (POL): Glückwunsch an Deutschland. Fritz hat uns in der Anfangsphase zur Verzweiflung gebracht. Doch wir sind danach wieder aufgewacht. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft. Das ist das bisher Größte im polnischen Handball. Die Zuschauer waren das Größte bei dieser WM, Deutschland hat verdient gewonnen, sie wollten den Sieg mehr.

(anhe – Quelle: DHB/Fastbreak)

Diese Artikel könnten auch interessieren

WM 1978 – Karneval in Kopenhagen

WM 1978 – Karneval in Kopenhagen

Deutschland wird 1978 Hallenhandball Weltmeister. “Magier” Vlado Stenzel führte Deckarm & Co. zum Titel. Im Endspiel bezwang die BRD-Auswahl die UDSSR mit 20:19 (11:11).

Handball-WM 2007: Der DHB-Kader

Die Vorbereitung auf die WM im eigenen Land war von Verletzungssorgen geprägt. Heiner Brand war der Verzweiflung nahe: „Nimmt diese Verletzungsmisere denn nie ein Ende?”

Jo Deckarm: Sein Lachen ist ansteckend

Jo Deckarm: Sein Lachen ist ansteckend

Vom gefeierten Sportstar zum pflegebedürftigen Mann. „Ich kann, ich will, ich muss!“ wurde sein Motto. Ich bekam die Möglichkeit mein Idol und mehr noch einen sehr beeindruckenden Menschen zu treffen.