Zeitreise

DIE CHRONIK

Sport ist und bleibt die schönste Nebensache der Welt. Der Blick in die Geschichtsbücher sorgt für willkommene Abwechslung vom Alltag. Die Zeitleiste soll einen Überblick über die kleinen und großen Dinge des Sports bieten. Vollständig wird sie nie werden, aber sie lebt und wird ständig erweitert. Kommt mit, Monat für Monat, auf eine virtuelle Reise durch die großen Sportmomente. Sportgeschichte lebt.

Was geschah am …17. Juni
  1. Emmy Award für Red Bull Air Race WM

    Im Rahmen der „30. Sports Emmy Awards“ in New York wurden die Fernsehübertragungen der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft mit dem begehrten Emmy Award – gleichbedeutend mit dem „Oscar der Filmindustrie“ – der nationalen Fernsehakademie NATAS (National Academy of Television Arts and Sciences) ausgezeichnet. Der „Sport Emmy Award“ ist ein Preis für außergewöhnliche Leistungen in der Sport-Fernsehberichterstattung und wird seit über einem Vierteljahrhundert von der nationalen Fernsehakademie in den USA vergeben.

  2. Sprung über die Tower Bridge von London

    Als erster Mensch sprang der Australier Robbie Maddison mit seinem Freestyle-Motocross-Bike über die Tower-Bridge. Mit rund 75 km/h Anfahrtsgeschwindigkeit hob Maddison auf der Nordseite ab, zeigte 22 Meter über der Themse einen Backflip und landete vor dem Südturm hart aber sicher. Der Star der Red Bull X-Fighters World Tour 2009 ist für seine waghalsigen Manöver bekannt. Der Australier erklärt trocken: „Viele denken ja, dass ich total verrückt bin. Eigentlich plane ich meine Tricks aber bis ins Detail und habe vor jeder Herausforderung Respekt. Damit minimiert man das Risiko und ist selbstsicherer unterwegs.“

  3. Red Bull Cliff Diver in Hamburg – Foto: André Helpensteller (anhe)

    Cliff Diving: Hambuger sahen im Hafen den schwersten Sprung der Welt

    15.000 Zuschauer verfolgten die Höhenflüge der weltbesten Klippenspringer bei der Red Bull Cliff Diving World Series im Hamburger Hafen. Mit dreifachem Rückwärtssalto und vier gehechteten Schrauben aus 26 Meter Höhe konnte der Brite Gary Hunt die internationale Jury überzeugen und Andrey Ignatenko (UKR) sowie Michal Navratil (CZE) auf die Plätze verweisen. Unter der Moderation von Lotto King Karl und Anna Bader, vierfache Europameisterin im Klippenspringen, feuerten die begeisterten Hamburger die Luftakrobaten bei ihren spektakulären Sprüngen vom historischen Dreimaster Rickmer Rickmers an.

  4. Air Race: Raubvögel für die Sicherheit im Einsatz

    Zum ersten Mal in der Renn-Historie des Red Bull Air Race steht ein Team von neun Falken und Habichten auf der Gehaltsliste. Sie haben die Aufgabe, „Wachdienste“ am Renn-Flughafen am westlichen Rand von Porto nahe des Atlantiks zu übernehmen. Die sehr gut trainierten Raubvögel sollen den Luftraum von langsamen fliegenden Vögeln frei halten, die mit den schnellen Rennmaschinen kollidieren könnten. Damit vertraut die Red Bull Air Race-Rennserie auf den Jahrhunderte alten Falkner-Sport, wenn es darum geht, Seemöwen und andere kleine Vögel vom Flughafen fernzuhalten und die Sicherheit bei den Rennen noch weiter zu verbessern.

  5. Weltrekord-Sprung ins neue Jahrzehnt

    Actionsport-Legende Travis Pastrana schrieb im Hafen der kalifornischen Stadt Long Beach Geschichte. Exakt um neun Uhr abends Lokalzeit beschleunigte Pastrana seinen Subara Impreza STI Rallye auf knapp 150 km/h und sprang von der Pine Avenue Pier über den Rainbow Harbour und landete 82 Meter weiter sicher auf der Landerampe auf der anderen Seite. Damit übertraf Pastrana den alten Weltrekord um mehr als 30 Meter. Neben den Millionen TV-Zusehern die über ESPN live zusehen konnten, sahen 75.000 Zuschauer das Ereignis vor Ort.

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